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Raingard Raschenberger - Beitrag von Rai

Alles begann mit einem Telefonat auf eine Wohnungsannonce. Mein Mann und ich waren zu dieser Zeit an der Klinik Innsbruck beschäftigt und wohnhaft in Münster.

Die Fahrerei war einfach lästig und daher beschlossen wir eine Wohnung in der Nähe von Innsbruck zu suchen. Zur selben Zeit war Edgar auch beim Christophorus Notarzthubschrauber als Notarzt tätig. Im Nachtdienst in der Klinik las er eine Wohnungs-Annonce. Während des Telefonates mit einer netten Frau wurde er auf eine Businessmöglichkeit neugierig gemacht. Wie das war, berichtet er selber. In jedem Fall wurde ein Termin vereinbart, um diese Möglichkeit kennen zu lernen.


3 Tage später saßen wir im Stubaital an einem Tisch und man zeigte uns einen Marketingplan. Wir suchten ja in der Richtung gar nichts, geschweige denn "noch mehr Arbeit". Es war reine Neugier! Doch mein Mann war von der Multiplikation irgendwie gleich begeistert, ich habe offen gestanden nicht so recht verstanden, worum es ging. Beim Heimfahren fragte mich Eddie, ob ich ihnen glaubte, doch ich war sehr zwiegespalten. Wir waren einfach riesig skeptisch, zumal wir die beiden Leute ja auch nicht kannten. Eine Woche hat mein Mann den Haken

gesucht. Immer wieder angerufen, nachgefragt, doch eine Woche später beschlossen wir, da all unsere Fragen beantwortet wurden, es einfach mal zu starten. Kein Risiko, und die Form des "klugen, einfachen Einkaufs" hat mich durchaus begeistert - nie mehr lästiges Heimschleppen von Waschpulver usw.! Mein Eddie sah da allerdings schon die Multiplikation, und er kannte gleich Menschen, denen er das weitererzählen wollte.

Der Start: Am 27.6.1994 unterschrieben wir den Antrag. Für mich waren die Produkte im Vordergrund, mein Mann hatte gleich eine Namensliste und begann Gespräche zu führen. Aus meiner Sicht war es zu der Zeit nicht denkbar, jemanden auf dieses Geschäft anzusprechen. Da ich aus Deutschland kam, hatte ich die beste Ausrede: "Ich kenne niemanden, dem ich das erzählen kann." Wenn man eine Ausrede braucht, dann gibt es immer genügende! Das gab so machen Disput zwischen uns. Allerdings nach ca. 3 Monaten des "Produkte-testens" - die Produkte gefielen mir immer besser - fielen mir plötzlich alle möglichen Namen ein und kontaktierte eine ehemalige Arbeitskollegin. Sie war interessiert, stieg sofort ein und ist heute noch als Selbstversorgerin im Geschäft - das heißt, sie nutzt für sich das tolle Produktsortiment - und ich dachte: "Wenn das einmal klappt, klappt es auch öfter!"

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