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Bochum, dort wurde sie 1930 geboren,
doch in den Kriegszeiten mit ständigem Bombenalarm, entschlossen
sich meine Großeltern mit ihr nach Meinigen zu übersiedeln.
"Back to the roots" landete unsere ganze Familie wieder
in Bochum - im Ruhrgebiet. Ein schlechter Tausch, aus dem grünen
Herzen Deutschlands in den Kohlenpott. Bis zum Alter von 24 lebte
ich dort und nach Abitur und Ausbildung zur Diplomkrankenschwester
wollte ich kurzerhand weg. Über Bad Tölz kam ich nach
Tirol. Dort habe ich im Bezirkskrankenhaus begonnen und nach 7 Jahren
als Stationsschwester mit Zusatzausbildung für leitendes Personal
eine chirurgische Abteilung geleitet. Insgesamt hatte ich 11 Jahre
dort gearbeitet und bin dann nach Innsbruck gegangen. Gewohnt haben
wir zu dieser Zeit im Tiroler Unterland, es waren 45 km jeden Tag
hin und zurück - eine Wohnung in Innsbruck oder in der Nähe
wurde zum Thema - und so kam Amway in unser Leben.
Ich über uns: Kennen gelernt haben wir uns -
wie soll es anders bei einem Arzt und einer Krankenschwester sein
- in einem Krankenhaus. Edgar war dort zur Facharztausbildung zum
Chirurgen und ich Stationsschwester. Aber erst nach ca. 3 Jahren
haben wir unser Herz für einander entdeckt. Sowohl Edgar, als
auch ich, waren noch an andere Partner gebunden, außerdem
hatte er zu dieser Zeit bereits 2
Töchter. Keine leichte Entscheidung sich für einen
gemeinsamen Weg zu entschließen. Wenn man heute zurückblickt,
ist alles bestens überstanden und die schweren Stunden tun
nicht mehr weh. Beiden Töchtern geht es gut, sie studieren
und stehen schon ganz toll auf eigenen Beinen.
Das Amway Geschäft begegnete uns irgendwie zur richtigen Zeit,
auch wenn wir nicht wirklich Zeit dafür hatten.
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