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Amway - einer der größten Direktvertriebs- und Network Marketing Konzerne der Welt
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Raingard Raschenberger - Beitrag von Rai

Ein tolles Geschäft. Als ich nach 3 Monaten des Kennelernens dieses Geschäft dann wirklich startete, waren meine Erwartungen, mit vielen Menschen aufzubauen, richtig groß. Doch es hat dazwischen Momente gegeben, da hätte ich am liebsten alles in die Ecke geschmissen: Dieses Businesskonzept ist super, logisch, ohne nennenswertes Risiko, man ist frei, man hat keinen Druck, keine Verpflichtung und eine großartige Chance - doch dann: Menschen lehnen dich ab, halten dich für verrückt, schimpfen über Amway, haben es schon mal probiert und aufgehört (welcher Unternehmer "probiert" sein Geschäft?), fangen an und tun nichts, sind plötzlich nicht mehr erreichbar und und und ...!

Mir hat es oft gestunken, ich hatte auch Tränen vergossen - aber in mir war eine Überzeugung! Ich hatte eine Idee kennen gelernt, sie durchleuchtet, damit gearbeitet und für gut befunden. Ich hatte Menschen schon davon erzählt, wie toll es wäre - und nun sollte ich aufgeben? Niemals! Schon der Ehre wegen niemals! Ich wäre mir vorgekommen wie ein Betrüger. Ich lernte Gelassenheit. Geholfen haben mir viele gute Gespräche mit erfolgreichen Menschen und die vielen guten Bücher sowie Seminare. Da habe ich immer wieder Kraft zum Weitermachen getankt. Wir hatten ja auch unseren Erfolg. Relativ schnell erreichten wir die 15%Stufe. Allerdings "pachteten" wir diese dann auch für 2 Jahre. Das Amway-Geschäft verzeiht es, Momente, in denen es nicht wirklich weitergeht, aus welchen Gründen auch immer. Keine Lagerhaltung, kein nennenswertes finanzielles Risiko - nichts, das Schaden anrichtet. Ich kaufe ein, was ich brauche - und Punkt.


Teamgeist, Einigkeit, Harmonie - Tugenden, die sich die meisten Menschen wünschen

Als es uns dann 1998 mit der 15%Stufe zu bunt wurde, besuchten wir im September Amway Freunde in Italien, er Rechtsanwalt, sie Hausfrau und Mutter von 4 Kindern. Das war ein "Mini"-Seminar. Wir fuhren mit einer echten Entscheidung den Platin aufzubauen nach Hause. 18% im September, 15% im Oktober, 18% im November - 21% im Dezember … und nie mehr hergegeben. Erste Einladung von Amway Österreich für 1 Woche zum Reiseseminar nach Teneriffa (September 1999). Und wir waren begeistert!


Hervorheben darf man auch die Form der Anerkennung, auch für kleine Erfolge. Wir brauchen alle unsere Anerkennung, das Lob. Wie ist das denn im "normalen" Arbeitsleben? Bei uns im Krankenhaus gab es Kritik, der Rest war selbstverständlich. Und wer jetzt denkt, "Brauch ich nicht", der braucht es unserer Erfahrung nach am meisten.

Man muss auch lernen, mit Ablehnung umzugehen. Dies ist oft ein Punkt, der Geschäftspartner wieder zum Aufhören bewegt, da sie ein Nein zu ihrem Angebot persönlich nehmen. Nur, wie ergeht es einem Unternehmer, der wochenlang an einem Angebot arbeitet und bei der Auswahl nur Zweiter wird? Ablehnung tut einfach weh. Doch, wenn man ein Ziel, eine Vision hat, lernt man damit umzugehen. Es gibt so viele Menschen, die eine Lösung suchen - für mehr Einkommen ... weil, die Kinder eine Ausbildung brauchen, weil das Haus zum Abzahlen ist, weil man wieder einmal auf Urlaub fahren möchte, weil der Sprit und die Lebensmittel immer teurer werden und und und ... vielleicht könnte "Nett-Worken" die Lösung sein!? Man fragt den nächsten.

Denken Sie antizyklisch!
Viele der interessanten Marktchancen sind eher bei den Gegentrends zu finden als bei den Haupttrends.

Aus "Different thinking" von Anja Förster und Peter Kreuz (fällt unter sehr empfehlenswert!)

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